About.Salt

Performance /Rauminstallation

„Salz ist zu nichts nütze ohne die Verbindung zu etwas Anderem. Es wirkt erst wenn es gebraucht wird.“

Unbekannt

About.Salt

Performance / Rauminstallation

Sanaz Starcic

Co-Produktion

mediawelle film

stills

1. ABLAUF

Drehtage : 2 Tage

Kamera 1: Sony

Kamera 2: Sony

Kamera 3: Sony

Ton:  Spezielle Tonaufnahme ( 8 Mikrofone)

 Schoeps CMC-65 Set

Licht: ARRI (ARRILITE)

 

2. Resultat

multimediale Rauminstallation

Länge: 08: 20 Min (Loop)

 

3. ERFAHRUNG

Co-Produktion: Sanaz Starcic /Eduard Starcic

Schnitt: Sanaz Starcic

Ton: Eduard Starcic

 

LINKS /PRESSE

Projektdetails

KONZEPT ABOUT.SALT

Sanaz Azizi

 

CHOREOGRAFIE / KONZEPT SALT.

Constanza Ruiz Campusano

Silke Schuster

Sanaz Starcic

 

KAMERA

Ronida Alsino

Lena Hofmann

 

SOUND & Produktionsassistenz

Eduard Starcic

 

TECHNISCHER SUPPORT (VIDEO)

Thomas Hawranke

 

TECHNICAL SUPPORT (RAUM)

Bernd Voss

Thomas Reul

 

UNTERSTÜTZT DURCH

Zentrum für zeitgenössischen Tanz Köln Kunsthochschule für Medien Köln

Darko Dragicevic

Martin Sonderkamp

 

SALT.

Drei Tänzerinnen bewegen sich in einem unendlichen Raum in unendlicher Zeit. Der Raum ist schwarz. In bläulichem Licht schweben 200 Kilogramm Salz in verschieden großen transparenten Plastikbeuteln von der Decke. Schnüre hängen an diesen herunter. Die Schnüre werden durch die Tänzerinnen gelöst, das Salz freigesetzt. Das Salz, wird zum Akteur. Der Raum beginnt sich zu transformieren und mit ihm die Akteurinnen selbst.

 

Der zweite Teil von SALT. zeigt eine Insel in mitten des Raums in dem zuvor die Tänzerinnen waren. Diese sind je-doch abwesend. Alles was man sieht ist das Salz, das zu einer auf dem Boden liegenden Elipse geformt wurde worauf ein Video projiziert wird. Die Bilder sind abstrakt, zeigen warme Töne, es erweckt den Anschein nach einem Feuer um das sich die Menschen sammeln.

In ABOUT.SALT verbindet Sanaz Starcic in einer Rauminstallation, die als Loop aufgebaut ist, die beiden Teile des live Stücks SALT.

Der Raum der Unendlichkeit in SALT. wird für den Betrachter zugänglich gemacht. Er findet sich körperlich in die Landschaft der zweiten Teils von SALT., der Salzinsel, wieder. Dort durchlebt er traumähnliche Sequenzen der Performance.

Der Boden ist bedeckt mit 200kg Salz, das verteilt im Raum liegt. Der Betrachter ist ein-geladen, durch das Salz zu laufen um die Videoprojektionen auf den verschiedenen Objekten wahrnehmen zu können. Es sind insgesamt drei Objekte auf denen projiziert wird. Sie alle weisen geometrische Formen. Elemente der Natur, die sich hier verbinden und zurück zu-schließen sind auf das Salzkorn als solches und einzelne Elemente der Insel. In jener konnte man aus der Querschnittperspektive eine Landschaft von Bergen und Tälern erkennen, die auf das Dreieck bzw. einer verformten Pyramide in Form eines Bergs zurückzuführen sind. Der Berg bildet das Hauptelement der Installation.

Durch den Loop und die sich verändernden Video-aufnahmen, die zwischen Nahe und Totale springen, werden Zeit und Form manipuliert und verfremdet. Das live Stück wurde mit 8 verschiedenen Mikrofonen aufgenommen, deren Sounds ebenfalls den Betrachter durch die Szenerie begleiten.

 

„Eine Erfahrung, die anregend, still und geheimnisvoll war, die man in Erinnerung behält.“

Thomas Bauermeister

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